Neue Welten in der Ausstellung

„Neues aus der Anderswelt“ lautet der Titel der surrealistischen Ausstellung im Atelier Heike Klinger.
Die groß angelegte Vernissage ist am 15.Oktober von 11-18 Uhr in Gelsenkirchen-Beckhausen in der Lanferbruchstrasse 7. Danach kann die Ausstellung bis zum 19. November nach telefonischer Absprache (0209/583884) besichtigt werden.

In zwei großen Räumen und einem weitläufigem Skulpturengarten sind hunderte von fein gearbeiteten, surrealistischen Bildern verschiedener Materialien, Skulpturen aus Ton aus Stein, Editionen (Goldprägedruck mit Originalanteil), Fotos sowie das Buch: „Vielleicht nur Schneckengeschichten...? zu erleben. Darüber hinaus findet im Rahmen der Vernissage eine Lesung der agilen Künstlerin statt. Eine Kurzgeschichte zu einem Bild: GOTT - der goldene Fisch.

Nachdem vor 4 Jahren, das Atelier 20 jähriges Jubiläum feierte, und Heike Klinger auf 30 Jahre Künstlerdasein zurück blicken konnte, gab sich die Künstlerin 4 Jahre Zeit um in eine intensive Schaffensphase zu fallen.

„In mir und meiner Kunst zu wohnen und mich auszuleben im tiefen, mystischem Erleben der nicht wirklichen Welt, ist mir wichtig. Meine Werke sind Geschichten, die ihren Anfang in den Wurzeln der Natur haben. Ich sehe, ich nehme war und setzte es um in phantastische Traumbilder." so Heike Klinger. Die freischaffende Künstlerin lebt und arbeitet in Gelsenkirchen, sowie in Deutsch-Wagram (Österreich), in beiden Ländern hat sie ein Atelier.

Aktuelle Aktivitäten in der Öffentlichkeit:

Eine Einladung zum internationalen Symposium in Moscenicki Draga in Kroatien
Die Beteiligung bei einer Ausstellung in Portland/Oregon, USA
Mehrere Ausstellungsbeteiligungen beim Bund Gelsenkirchener Künstler

Viel an Kunst entstand in den vergangenen 4 Jahren (kleine Auswahl):

Eine Serie von kleinen Stab-Skulpturen: Filigran gearbeitete winzige Tonskulpturen. Sie thronen auf Messingstäben in einem Marmorsockel der sie hält. Sie erzählen jede eine kleine Geschichte. Zum Beispiel das „Geflohenes Licht“, „Schöne Schultern“, „Goldener Salamander“...... So sind etwa 20 Skulpturen entstanden.

Zahlreiche neue Bildern sind in Tusche/Aquarell-Technik entstanden. Durchaus gemaltes Bild, aber im Vordergrund stehen gerissene Büttenpapiere; bizarre Metallflusselemente bilden den Kontrast zum Seidenweichen.

Zu den Ausstellungsstücken gehören auch mehrere großformatige Acrylbilder. Ein Hauptwerk in 160cm x 120cm ist „Donii“. Darin sind sechs Horizonte zu sehen, fließend gehen Landschaften ineinander über und „Donii“, die Mutter Erde wacht darüber.

„Wandelwasser“, ein ungewöhnlich montiertes Acryl Bild, zeigt alle Formen des Wassers. Eine fantasievolle Unterwasserwelt in dem es Flut und einen Wasserfall, Regen und Eis, Luft und Erde gibt. Eine winzige Person steht mittendrin und winkt dem Betrachter zu. Womöglich wohnt sie dort?

Viele Installationen gibt es im ateliereigenen Skulpturengarten zu entdecken. Darunter auch eine eigens zur Vernissage geschaffene neue Installation. Titel : „Das Leben ist in 3D, manchmal auch im Kino“ ( 2017). Eine Leinwand – ganz viele 3D Brillen - abgerolltes Filmspulenband und zahlreiche Titel der Filme, die der Künstlerin wichtigsten sind. Ob „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Harry und Sally“, „Avatar“, „Zurück in die Zukunft“, „Lautlos im Weltall“, „Das Schweigen der Lämmer“ ..... tiefen Eindruck hinterließ jeder Film. Aber das reale Leben ist tiefer, das ist zum selber Erleben.

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Heike Klinger taucht ein und schöpft aus einem großen Topf der Phantasie. Dabei ist sie sich ihrer Wurzeln in der Natur und in ihr selber bewußt. So entstehen Bilder aus dem Inneren ihrer selbst, mystisch Dunkel, verträumte Helligkeit, Phantasieszenen, Wesen, aus anderer Zeit und Ort.

„Wir Menschen bilden eine Einheit mit allem.
Oft bemerken wir es nur nicht"

Wichtig ist ihr das Festhalten eines Augenblicks und der Gefühle dabei. Der unterbewußte Teil einer Situation ist ihr wichtig zu erfassen und in ihren Werken umzusetzen. Traum im wachen Zustand auszuleben! Wunsch, Traum, Phantasie verschmelzen zu Werken, die den Betrachter in versunkene Ebenen seines Bewußtseins entführen wollen.

„Ich bin dankbar , mein Leben der Kunst widmen zu können.“