Neuer Diabetes Report 2017 zeigt dass Ost und West unterschiedlich viel Zucker haben.

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leiden 6,7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes Mellitus, darunter etwa 2 Millionen, die noch nichts von Ihrer Krankheit wissen. Demnach ist der Anteil der Diabetiker zwischen 2009 und 2015 von 8,9 Prozent auf 9,8 Prozent gestiegen. Durch diesen Anstieg von Diabetikern stiegen die Kosten von Diabetes und seine Folgeerkrankungen auf rund 35 Milliarden Euro für Behandlung, Pflege, Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Denn ein schlecht eingestellter Blutzucker führt Jahr für Jahr zu Amputationen von den Füßen, Neuerblindung, ein Leben mit Dialyse oder Herz- und Gefäßkomplikationen.

Schulmeister Podologie kann leider nicht alle Faktoren verhindern, aber durch unsere Arbeit an den Füßen können wir das Amputationsrisiko drastisch senken. Wir als Podologen erkennen rechtzeitig Bildung von Druckstellen und Verletzungen, die zu einem Fußulkus und dadurch zu einer Amputation führen können. Durch die regelmäßige Behandlung bei Schulmeister Podologie haben wir die Füße in einem Abstand von 4-6 Wochen im Blick und dabei werden die Kosten für die Behandlung von gegebenenfalls von ihrer Krankenkasse übernommen.

Nun wissen es die Forscher ganz genau, denn in die Analyse flossen die anonymisierten Daten von 70 Millionen Kassenpatienten ein. Neben dem sogenannten “Altersdiabetes” geht der Zuwachs wahrscheinlich auch auf die Lebensweise zurück. Viele Menschen ernähren sich zu zucker- und fettreich, darüber hinaus fehle es an Bewegung. Natürlich lässt sich der erbliche Faktor nicht ausschließen.

Auffallend in der Studie ist, dass in Ostdeutschland deutlich mehr Menschen (11,8 Prozent) an Diabetes erkranken als im Westen (9,2 Prozent). Oft tritt die Zuckerkrankheit bei ihnen auch früher auf.

Eine mögliche Erklärung dafür sei, dass im Osten die Einkommen im Mittel niedriger und die Arbeitslosigkeit höher seien. Bei einem schlechteren sozialen Status sei oft auch die Gesundheitsbildung nicht so hoch sagt Studienautor Benjamin Goffrier.

,,Es kann aber auch sein, dass Menschen dort drei Jobs haben und einfach keine Zeit, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen”, ergänzt der Wissenschaftler.

Diabetes - die wichtigsten Fakten

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die in Deutschland zu den Volkskrankheiten gezählt wird. Es gibt zwei häufige Formen.

Typ-1-Diabetes beginnt meist schon im Kindes- oder Jugendalter. Durch eine Fehlreaktion des Immunsystems tritt ein Mangel am körpereigenen Hormon Insulin auf. In der Folge steigt der Blutzuckerspiegel und die Patienten müssen Insulin spritzen. Von dieser Variante sind nur bis zu etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Typ-2-Diabetes betrifft inzwischen fast zehn Prozent der Bevölkerung. Ungesunde Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung erhöhen das Risiko und können durch verschiedene Mechanismen dazu führen, dass sich zu viel Glukose im Blut befindet. Neben Sport und gesunder Ernährung helfen Medikamente, den Blutzucker in den Griff zu bekommen. Manchmal sind auch hier Insulinspritzen notwendig.

Je früher die Erkrankung auftritt, desto gravierender können Spätfolgen wie Nerven- oder Sehschäden und Durchblutungsstörungen sein. Die Anfälligkeit für Diabetes hat auch mit der genetischen Veranlagung zu tun.

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Außerdem Interessant für Sie könnte der Ablauf einer Podologischen Komplexbehandlung sein. Weitere Informationen darüber finden Sie unter: https://www.schulmeister-p
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