Martin Papapol: Gemeinsame Gründe für den Untergang der FDP und der Piratenpartei – Wandlung der Gesellschaft

Die gesellschaftliche Wandlung in der Postmoderne führte zum Untergang der beiden Parteien. Den Lösungsansatz zu dieser Betrachtung finden wir in dem zentralen Moment der strukturellen Wandlung in der Postmoderne.

Das klassische Subjekt in seiner spätbürgerlichen Formation lässt sich in der Postmoderne immer weniger revitalisieren. Die kollektive Moral prägt nicht mehr die Subjekte. Die postmoderne Subjektlosigkeit führt zu dem Menschentyp des „Kopfmenschen“.

Mit dem klassischen Subjekt fallen auch traditionelle Organisationen. Die FDP gehört dazu. Ihr Freiheitsbegriff setzte den klassischen Subjekttyp voraus. Man kann zwar an der Oberfläche der Parteipolitik der FDP massive Verfehlungen symptomatisch dingfest machen, die eigentliche Ursache für den Untergang der Partei liegt jedoch darin, dass ihre tragenden Subjekte allmählich aus der Geschichte verschwinden.

Die Piratenpartei war angetreten die wichtigste politische Aufgabe in der nahen Zukunft zu realisieren, die Basisdemokratie. Ihre Wähler, die „Kopfmenschen“ der heutigen Übergangsphase, scheiterten an der einseitigen Absicht, mit der digitalen Kommunikation, sozusagen an der Wurzel, die Probleme der Basis lösen zu wollen. Basisdemokratie wurzelt im Leben und digitale (Entweder-Oder) Systeme reichen nicht aus, die Struktur des Lebens zu vermitteln.

Die FDP hatte die „alte Welt“ verloren, die Piraten konnten noch nicht die strukturellen Forderungen der neuen Welt erfüllen. Darin finden wir die Wurzel des Untergangs zweier so unterschiedlicher Parteien.

Lesen Sie zu diesem Thema eine ausführliche Darstellung unter dem selben Titel kostenfrei in www.wachstumstrend-blog.de vom 04. 06. 2014.


05.06.2014:

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