Eine Würdigung der stillen Helden Südafrikas

Vor knapp 20 Jahren, Ende April im Jahr 1994, konnten erstmals alle Menschen in Südafrika ihre Regierung wählen. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Vertreibung wurde die Apartheid abgeschafft. Nelson Mandela und Desmond Tutu sind die bekanntesten Namen, die mit dem gewaltlosen Widerstand und dem Befreiungskampf der schwarzen Bevölkerung in Verbindung gebracht werden. Doch auch unzählige „stille Helden“ haben durch ihren Einsatz die Verhältnisse verändert – mit Aufständen und Aktionen im Unter- und Hintergrund.
Rommel Roberts, selbst Aktivist in der Antiapartheidbewegung, erzählt in „Wie wir für die Freiheit kämpften. Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika“ (Verlag Lokwort) diese Geschichten als Betroffener und gewährt einen Einblick hinter die Kulissen der letzten Jahre der Apartheid. In den 27 Jahren, in denen Nelson Mandela im Gefängnis saß, koordinierte der Theologe Widerständler und ihre inspirierenden, aber riskanten Aktionen – stets gewaltfrei und aus christlicher Motivation. In „Wie wir für die Freiheit kämpften“ berichtet er von der gemeinsamen Gemeindearbeit mit Desmond Tutu in den Townships, von Treffen mit Entscheidungsträgern und heimlichen Drahtziehern sowie den zahlreichen Verbrechen an der Menschlichkeit.
Durch Solidarität, kreative Aktionen und Gewaltlosigkeit wurde das Fundament für ein neues Südafrika gelegt. Rommel Roberts dokumentiert auf berührende Weise den Mut, die Entschlossenheit und die Visionen der kleinen Leute, die – fern der öffentlichen Aufmerksamkeit – ihrer Überzeugung Taten folgen ließen. Ein wahrlich einzigartiges Dokument der jüngsten Geschichte Südafrikas und ein Statement für Freiheit und Gerechtigkeit.


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