Brennstoffspiegel-Energiemarkttrend August 2013: Heizöl sinkt leicht

Obwohl die für den europäischen Markt relevante Ölsorte Brent im August um gut 5 US-Dollar je Barrel zulegte, sorgte der sehr stabile bis stärkere Euro hierzulande für leicht fallende Heizölpreise. 3.000 Liter kosteten im Bundesdurchschnitt 2.567,26 Euro, das sind 8,02 Euro oder 3,1 Prozent weniger als im Juli. Auf 100 Liter gerechnet beträgt der Preis 85,57 Euro.
Im Wärmemarkt für private Endverbraucher dominiert Heizöl EL schwefelarm. Ein Preisunterschied zwischen der schwefelarmen Qualität und der Ware mit einem Schwefelanteil von 1.000 ppm ist seit über einem Jahr nicht mehr festzustellen. Den tagesaktuellen Preis finden Sie montags bis freitags in der CetoEnergieApp.
Bioheizöl-Aufschlag bleibt stabil
Der Preisaufschlag für Bioheizöl blieb wie schon in den zwei Vormonaten exakt gleich. 7,82 Euro Aufschlag waren pro 100 Liter zu zahlen (HEL A Bio 10 mit einer Beimischung von 10 Prozent Bioanteil bei 3.000 Litern Gesamtliefermenge). Im August wurde demnach ein Gesamtpreis für Bioheizöl von durchschnittlich 93,40 Euro pro 100 Liter fällig (inkl. MwSt. bei Abnahme von 3.000 Liter). Das sind 26 Cent weniger als im Juli. Rechnet man alle in Deutschland gehandelten Beimischungen ein, blieb der Aufschlag bei 7,21 Euro.
Anmerkung: Üblich sind in Deutschland Beimischungen von 5 und 10 Prozent. Darüber hinaus gibt es auch Anbieter von 7- und 15-prozentigem Bioanteil im HEL schwefelarm.
Erdgas bleibt stabil
Bereits seit einem halben Jahr zeigen sich die Erdgaspreise hierzulande nahezu stabil. Zu zahlen waren im August bei den in der Brennstoffspiegel-Umfrage erfassten Versorgern im Durchschnitt 2.333,70 Euro, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer, das sind 0,14 Euro weniger als im Juli. Für den Herbst wurden von einigen Versorgern, Gaspreiserhöhungen um bis zu 7 Prozent angekündigt.



Über brennstoffspiegel