Ryanair in den Schlagzeilen - Umsatzsteigerung und eine Nachzahlung

Ryanair spart und hatte bislang auch große Erfolge damit erzielen können. Jüngst wurden die Ticketpreise angehoben und damit verdiente die Fluggesellschaft im dritten Geschäftsquartal des Jahres 2012 etwa ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr. Dazu wuchs die Anzahl der Fluggäste um drei Prozent auf 17,3 Millionen, der Umsatz konnte gar um 15 Prozent auf 969 Millionen Euro gesteigert werden. Die finanzielle Lage ermutigt das Unternehmen, die schon lange gewünschte Übernahme der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus endlich voranzutreiben. Doch wie billig-fluege-24.de (www.billig-fluege-24.de) berichtet, wartet eine unangenehme Rechnung auf die Billigairline.

Ende des Jahres 2012 wurde an deutschen Flughäfen festgestellt, dass Ryanair regelmäßig falsche Angaben über die Abfluggewichte ihrer Flugzeuge gemacht hatte. Das maximale Gesamtgewicht bezifferte die Airline mit 67 Tonnen, tatsächlich lag das maximale Abfluggewicht aber acht Tonnen darüber und betrug somit 75 Tonnen. Damit konnte Ryanair viele Gebühren einsparen. Der jährliche Schaden in Deutschland wurde auf etwa 370.000 Euro geschätzt, während europaweit eine jährliche Gesamtsumme von 50 Millionen Euro veranschlagt worden ist. Seit Bekanntwerden der Vorfälle bezahlt die Airline pauschal für 75 Tonnen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und ebenso Eurocontrol sind den Vorwürfen, die das Unternehmen bislang dementierte, nachgegangen. Während Eurocontrol, das ab sofort alle im europäischen Raum startenden Flugzeuge und deren Gewichtsangaben kontrollieren will, noch ermittelt, hat die DFS bereits eine Rechnung an die irische Billigfluggesellschaft geschickt.

Für den Zeitraum von 2009 bis November 2012 soll Ryanair nun eine Summe in Höhe von 450.000 Euro nachzahlen. Verstöße, die vorher begangen worden sind, gelten als verjährt und können nicht mehr geahndet werden. Die geforderte Summe deckt allerdings nicht alle Flüge ab, die die Fluggesellschaft von deutschen Flughäfen aus aufnahm, sondern nur diejenigen, die auf Flughäfen stattfanden, die von der DFS kontrolliert werden (wie Leipzig, Köln, Nürnberg oder Bremen). Flughäfen wie Memmingen, Weeze oder Lübeck entscheiden selbst, ob sie Ryanair zur Verantwortung ziehen.

Weitere Informationen: http://www.billig-fluege-24.de/dfs-stellt-nachzahlungsforderungen-an-rya...

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