Martin Papapol: Piratenpartei – Namensergänzung ist notwendig – Piraten und Basisdemokratie

Das Image einer neuen Partei ist eine der wichtigsten strukturellen Fragen der Selbstgestaltung der Organisation. Das Image in der Öffentlichkeit sollte Interesse für die Ideen der Partei wecken.

Die Bezeichnung „Piraten“ entstand aus einem geschichtlichen Kontext, die Symbolik dieser Bezeichnung ist jedoch sehr ambivalent. Schließlich sind die Piraten, die auf den Meeren die Schiffe ausplündern, schwer kriminelle Personen.

In dem Kontext der politischen Aktivitäten der Piratenpartei sollte hier eine klare Abgrenzung erfolgen. Die politischen Piraten wollen die Privilegien der etablierten Parteien „kapern“ und dies ohne Gewalt im Rahmen einer parlamentarischen Demokratie. Qualitativ und ihrem Anspruch nach lässt sich die Piratenpartei jedoch mit den etablierten Parteien überhaupt nicht vergleichen!

Diese basisdemokratische Ergänzung der parlamentarischen Demokratie bedeutet einen Paradigmenwechsel auf der politischen Bühne der Demokratie.

Daher gehört der Hinweis auf die Basisdemokratie unbedingt als Namensergänzung zur Bezeichnung der Partei: „Piraten – Basisdemokratische Partei Deutschlands“

Zum Beginn eines Paradigmenwechsels sind die strukturellen Fragen bei der Selbstaufklärung und Selbstvergewisserung einer politischen Organisation von zentraler Bedeutung.

Auf weitere strukturelle Defizite der Partei gehe ich in dem diesjährigen digitalen Vorwort zu meinem Buch: „Der digitale Kapitalismus“ ein, das kostenfrei unter www.papapol.de, Rubrik „Das neueste Vorwort“ einzusehen ist.


25.10.2012:

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