Bei der Hausratversicherung eine Unterversicherung unbedingt vermeiden

Die meisten Mieter und Eigentümer von Wohnraum in Deutschland haben erkannt, wie wichtig der Abschluss einer Hausratversicherung ist. Viele Vermieter verlangen diese inzwischen auch direkt bei Abschluss des Mietvertrages, um später Probleme zu vermeiden. Allgemeine Übersichten zum Thema werden von vielen Stellen veröffentlicht, eine unabhängige Information bietet zum Beispiel im Internet die Seite http://www.hausrat-versicherung-online.de.

Viele Haushalte fühlen sich dank der abgeschlossenen Hausratversicherung auch gut geschützt und erleben bei der Abwicklung des ersten Schadensfalls dann ihr blaues Wunder. Aber, häufig ist nicht die Versicherungsgesellschaft schuld daran, dass ein Schaden nicht in voller Höhe übernommen wird, sondern der Versicherungsnehmer selber! Denn leider haben viele ihre Versicherung möglichst billig abgeschlossen, und damit eine so genannte "Unterversicherung" provoziert. Was genau eine Unterversicherung ist, und wie sie einfach vermieden wird, soll der folgende Abschnitt beleuchten.

Die Hausratversicherung sollte immer den genauen Wert aller vom Mieter in den Wohnraum eingebrachten Gegenstände abdecken. Vom selbst verlegten Teppichboden über die Möbel bis hin zum Geschirr im Schrank - alles Hausrat, den der Mieter ersetzt bekommen würde und den er versichern muss. Da wohl kaum jemand zu allen seinen Besitztümern noch die Neupreisbelege besitzt, wird das exakte Errechnen des einzelnen, individuellen Hausstand-Wertes allerdings nahezu unmöglich.

Um diese Schwierigkeit auszuschalten, haben sich die Hausratversicherer auf pauschale Werte geeinigt, die den Wert einer normalen, einer mittleren und einer gehobenen Ausstattung abdecken. Der durchschnittliche Bundesbürger versichert seinen Hausstand demnach mit einem Wert von 650 € pro Quadratmeter Wohnfläche, auf der er lebt. Erscheint dies im ersten Moment vielleicht hoch, sollte der Blick auf den möglichen "Vollschadenfall" gerichtet werden. Dieser tritt ein, wenn zum Beispiel ein Brand den gesamten Hausrat vernichtet und alles, vom Fernseher über die Küche bis zu den Socken in der Schublade neu angeschafft werden muss.

Weitere Faktoren, die bei der Berechnung des persönlichen Versicherungsbeitrags der Hausratversicherung berücksichtigt werden, zeigt die Seite http://www.hausrat-versicherung-online.de/Hausrat.html

Viele glauben mit Recht, dass dieser Vollschadenfall selten eintritt. Natürlich, die Wahrscheinlichkeit ist gering - aber treffen kann es leider trotzdem jeden. Außerdem gibt es einen weiteren Grund, eine Unterversicherung zu vermeiden.

Denn schon beim Ersatz eines einzelnen Gerätes oder Möbelstückes würde sich der Erstattungsbetrag anteilig mindern. Der gesamte Wert des Hausstandes läge in der Neuanschaffung bei rund 60.000,- Euro, versichert ist er aber nur für 40.000,- Euro, um den Monatsbeitrag zu senken. Müssen jetzt beispielsweise PC und Monitor aufgrund einer Überspannung durch Blitzschlag ersetzt werden, wird das etwa 900,- Euro kosten. Die Versicherungsgesellschaft muss aber auch für PC und Monitor nur 2/3 des Anschaffungspreises erstatten - denn so hat der Versicherungsnehmer seinen Hausstand gesichert. Es würden also zu Recht nur 600,- Euro erstattet.

Wir empfehlen, vorhandene Verträge zu prüfen und ggf. nachzuversichern, bevor es teuer wird.


18.01.2010: