Schulleiter kritisieren Berliner Schulstrukturreform

Berliner Schulleitungsverband fordert Nachbesserungen der Schulstrukturreform

Der Interessenverband Berliner Schulleitungen hat sich in einem offenen Brief an Schulsenator Zöllner gewandt. Neben grundsätzlicher Zustimmung zur Schulstrukturreform unterbreitete der IBS aber auch konkrete Vorschläge zur Nachbesserung.

So fordert der Verband größere Handlungsfreiheit in der Personalpolitik. Schulleiter müssten externes Personal unbürokratisch einstellen können, um den neuen Bildungsauftrag verwirklichen zu können.

Kritisiert wird auch die Kürzung der Stunden in der Sekundarschule, sowie die Beibehaltung der Probezeit am Gymnasium, was gegen das erklärte Ziel der Gleichwertigkeit beider Schulformen spreche.

Zudem wird gefordert, neben der Einführung eines zweiten Studientages mehr Zeit für die Schul- und Qualitätsentwicklung aufzuwenden, um die erheblichen organisatorischen und pädagogischen Mehrbelastungen durch die Reform abzufangen.

Vor dem Hintergrund der Zusammensetzung der Schülerschaft und dem erklärten Ziel zur Umsetzung der Inklusion von behinderten Kindern, soll in den Sekundarschulen die Klassenfrequenz stufenweise auf 22 Schüler abgesenkt werden und den Schulen flächendeckend sozialpädagogische Kompetenz zur Verfügung gestellt werden.

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