Der Irrtum mit den Heiligen Drei Königen

Von Augustinus (* 13.11. 354, † 28.08.430) stammt der folgende Satz: „Ich würde wahrlich dem Evangelium nicht glauben, wenn mich nicht die Autorität der (katholischen) Kirche dazu bewegte.“ Das gibt zu denken, beweist dieses Zitat doch dass Augustinus von den Autoritäten (= Obersten) der Kirche maßgeblich beeinflusst wurde.

Die Autorität der katholischen Kirche besteht aus Menschen „wie du und ich“. Und Menschen sind nicht unfehlbar, Menschen können irren. An oberster Stelle der katholischen Kirche steht der Papst. Und auch er ist nur ein Mensch und somit nicht unfehlbar – auch dann, wenn die Kirche dies anders sieht!

Einer der größten Irrtümer in der Geschichte der katholischen Kirche ist der Kult um die Heiligen Drei Könige. Diese sollen identisch sein mit den „Weisen aus dem Morgenland“ (auch Magier), die im Matthäus-Evangelium erwähnt werden und die dem „Stern von Bethlehem“ zum neugeborenen Jesus (dem König der Juden) folgten.

Den Beweis für diese (vermeintlich) geschichtsträchtige Behauptung bleiben Kirche und Vatikan bis auf den heutigen Tag schuldig. In der Bibel finden sich keine weiteren Hinweise. Lediglich das originale, aber zu den Apokryphen gehörende, Jakobus-Evangelium bestätigt die Angaben im Matthäus-Evangelium, ohne aber weitere Fakten zu liefern.

Nach Hinweisen des Theologen Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti (veröffentlicht auf mehreren Websites in seiner Abhandlung über die Weihnachtskrippe) sollen sich in einer apokryphen Schrift Hinweise finden, dass diese Weisen oder Magier später getauft wurden und: „Nach einer gemeinsamen Weihnachtsfeier seien alle drei kurz nach 53 nach Christus hintereinander gestorben.“

Allein dies würde im krassen Widerspruch zu den Gebeinen stehen, die im Dreikönigsschrein im Kölner Dom als die der Heiligen Drei Könige verehrt werden. Wissenschaftliche Analysen der Gebeine im Kölner Dreikönigsschrein ergaben, dass diese bei ihrem Tod ein Lebensalter von 10 – 12 Jahren, 25 – 39 Jahren und um die 50 Jahre bei ihrem Tod hatten.

Bei aller Toleranz, dann wäre gerade mal der Älteste bei Jesus Geburt selbst ein Baby gewesen und die beiden anderen hätte es noch gar nicht gegeben! Außerdem ist in der Bibel nirgendwo eine Zahl erwähnt. Die Festlegung auf drei geschah erstmals im 6. Jahrhundert – und zwar willkürlich nach den Aspekten dass drei verschiedene Geschenke/Gaben erwähnt sind.

Auch ansonsten gibt es nur offene Fragen im Zusammenhang mit den Heiligen Drei Königen. Und mit diesen untrennbar verbunden sind die Geschichte des (heutigen) Kölner Doms und das Leben und Wirken des Dominikanermönches Albertus Magnus.

Wollen Sie die ganze Geschichte kennen lernen? Wollen Sie wissen, warum das Mittelalter ganz anders war als man es uns in der Schule beibringt und als es in den offiziellen Lehrbüchern geschrieben steht? Das Buch

„Das Mittelalter war ganz anders“

geht ausführlich auf diese Fragen (und noch viel mehr) ein. Beeinflussten außerirdische Mächte Albertus Magnus und andere Zeitgenossen aus dem Mittelalter? Auch auf diese Fragen gibt das Buch Antworten. Beleuchtet werden zudem der Dominikanerorden und seine Rolle bei der Inquisition, die Technik (Roboter, Computer, Raketen…) des Mittelalters, die magische Seite des Albertus Magnus, UFOs und andere Himmelserscheinungen im Mittelalter sowie der Menschheitstraum von der Erschaffung eines künstlichen Menschen – angefangen bei den Golem der jüdischen Rabbiner bis hin zur neuesten Entwicklung um Retortenbabys und Klonkinder. Gibt es bereits den geklonten Menschen? Leben heute schon menschliche Klone unter uns? Was hier wie Science Fiction klingt, könnte bereits heute Realität sein. Die Möglichkeiten dazu gibt es bereits seit Jahren…

„Das Mittelalter war ganz anders“ (von Axel Ertelt) erscheint im März 2010 in einer völlig überarbeiteten und erweiterten Neuauflage im Ancient Mail Verlag von Werner Betz. Vorbestellungen nimmt der Verlag (Email: wernerbetz@t-online.de) ab sofort entgegen. Vorbestellungen für signierte Exemplare richten Sie bitte direkt an den Autor (Email: siamjornal@aol.com). Ideal auch als Geschenkidee – zum verschenken an Verwandte, Freunde und Bekannte: Ein Exemplar mit einer persönlichen Widmung. Diese können auch direkt vom Autor (als Geschenk verpackt) an den Empfänger verschickt werden.

Über den aktuellen Stand zum Thema und zum Buch berichte ich regelmäßig auf der OnlineZeitung24: http://www.onlinezeitung24.de/nickpage.php?user=80