FUDCon während des LinuxTags in Berlin

Die Fedora-Anwender und Entwicklerkonferenz "FUDCon" wird wieder im Mittelpunkt der Aktivitäten des Fedora Projects auf dem diesjährigen LinuxTag stehen. Der LinuxTag wird vom 30. Mai bis zum 2. Juni auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin stattfinden.

Nach zwei FUDCons im Februar, einer in Brüssel während der FOSDEM und einer Boston, wird die Veranstaltung in Berlin bereits die dritte im Jahr 2007 sein. Ziel der Veranstaltung ist ein möglichst intensiver Austausch aller Beteiligten am freien Fedora Project, welches massgeblich von Red Hat unterstützt wird. Das Programm der FUDCon umfasst Refurbishing ATA, Clustered Volume Management, SELinux und andere aktuelle Themen.

Vorrangig wird es einen FAD (Fedora Ambassador Day) geben, welcher für das Zusammentreffen der Fedora-Botschafter aus dem EMEA-Raum gedacht ist. Am 31. Juni 2007 wird die FUDCon stattfinden, begleitet von einer Installationsparty für die neueste Version von Fedora, Fedora 7. Da das Veröffentlichungsdatum von Fedora 7 genau mit dem LinuxTag zusammenfällt, wird es zugleich die erste öffentliche Vorstellung in Europa sein. Anders als bei den bisherigen Veranstaltungen werden keine Fedora-DVDs an interessierte Personen verteilt, sondern die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit einen lokalen Installationsserver zu benutzen.

Als weiterer Höhepunkt wird es einen halbtägigen Workshop mit openSUSE geben, welcher zum Ziel hat die Zusammenarbeit der beiden Projekte zu stärken. Die ständige Präsentation von Fedora auf Apple-Hardware, ein Troubleshooting Contest und Virtualisierung am Stand runden das Programm des Fedora Projects ab. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit Max Spevack, den Projekt-Leader des Fedora Projects, und anderen namhaften Personen zu treffen.

Über das Fedora Project
Das Fedora Project ist ein von der US-amerikanischen Firma Red Hat unterstütztes und von einer starken Gemeinschaft mitentwickeltes und getragenes Open Source Projekt. Red Hat kündigte im September 2003 an, dass ihre Linux-Distribution für die Endbenutzer mit dem fedora.us-Projekt zu einem Community-Projekt mit dem Namen Fedora Core verschmolzen wird. Das Community-Projekt wird zum Testen der neusten und interessantesten Technologien benutzt, welche später in das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux einfliessen können. Fedora enthält nur freie, patentrechtlich unbedenkliche (beispielsweise keinen MP3-Support) und Open Source Software. Weitere Informationen finden sich unter http://fedoraproject.org.


22.05.2007:

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http://fedoraproject.org

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Open Source Software