Wetter: Stürmische Neujahrsnacht erwartet

Vorsicht beim Böllern, warnen die Wetterexperten.

Der Wind wird mit dem neuen Sturmtief "Lotte" wieder auffrischen. Örtlich muss in Böen mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Ein Schwerer Sturm hatte in der Silvesternacht in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland riesige Schäden angerichtet. Das Magazin EUROPATICKER Umweltruf hatte am Samstag vor schwerem Sturm und orkanartigen Böen mit einer Windgeschwindigkeit bis zu 140 Kilometer gewarnt, die noch bis zum Sonntagvormittag anhalten können.

Nach Polizeiangaben knickten vielerorts Bäume um, wurden Dächer abgedeckt und Straßenschilder, Baustellenabsperrungen und Mülltonnen umgeweht. Insbesondere der Norden war von dem Unwetter betroffen. In Spitzen brauste der Orkan mit 140 Kilometern pro Stunde. In Schleswig-Holstein mussten die Feuerwehrleute mehr als 300 Mal ausrücken.

Aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurden Unfälle gemeldet, bei denen Autos auf umgestürzte Bäume fuhren. Verletzt wurde aber niemand. Weil ein Baum auf eine Stromleitung kippte, fiel in den zwei Ortsteilen der Stadt Wuppertal Hardt und Rheindahlen etwa 45 Minuten lang der Strom aus.

Auf der A 3 zwischen Rees (Kreis Kleve) und Hamminkeln (Kreis Wesel) in Nordrhein-Westphalen verursachten umgeknickte Bäume am Samstagabend einen Verkehrsunfall. Es war nach Polizeiangaben zu orkanartigen Böen gekommen, so dass einige Bäume auf die Fahrbahn fielen.

Ein Auto raste in die Bäume hinein. Verletzt wurde dabei aber niemand. Die Autobahn musste während der Räumungsarbeiten eine Stunde lang gesperrt werden. Ähnliche Unfälle ohne Verletzte ereigneten sich auch im Raum Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern sowie nahe des niedersächsischen Oldenburgs in Niedersachsen.

Stürmische Neujahrsnacht

Die Meterologen warnen zunächst noch bis mittags vor weiteren Orkanböen. Aber auch in der letzten Nacht des Jahres und am Neujahrstag bleibt es ihren Angaben zufolge stürmisch. Örtlich muss in Böen mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.
An der See und auf den nördlichen Mittelgebirgsgipfeln ist mit Orkanböen und verbreitet mit Regenschauern zu rechnen. Im Süden ist es etwas ruhiger, und die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen tagsüber 7 bis 12 Grad.

Am Neujahrstag ist mit kräftigem Regen bei ähnlichen Temperaturen zu rechnen.

Beachten Sie im EUROPATICKER Umweltruf die aktuellen Unwetterwarnungen.


31.12.2006:

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